Vergangenes Wochenende haben sechs junge Luftsportler der Luftsportfreunde Kamen/Dortmund 2000 e.V. am diesjährigen sogenannten Airlebnis am Flugplatz Grefrath-Niershorst teilgenommen. Das Airlebnis wird von der Luftsportjugend NRW schon das 7. Mal ausgerichtet und gibt jungen Fliegern die Möglichkeit, in andere Luftsportarten, wie zB. Motorkunstflug, Fallschirmspringen, Ballonfahren, Segelkunstflug, Motorflug oder Ultraleichtflug hinein zu schnuppern.

 

Tobias Karrasch durfte in einer Pitts, einem zweisitzigen Doppeldecker seinen ersten Motorkunstflug airleben, Lennart Schnettberg gewann seinen ersten Fallschirmsprung und sprang mit einem erfahrenen Fallschirmspringer aus einem in 3500 bis 4000 Meter fliegendem Flugzeug.

 

Die dritte glückliche Gewinnerin war Kerstin Ashoff, die das erste Mal in einem Ballon mitfahren sollte. Leider war es dafür am Samstag und Sonntag zu windig, sodass die Ballonfahrt an einem anderen Tag stattfinden wird.

 

Für die drei anderen Teilnehmer des Kamener Vereins hat es leider keine Plätze mehr in der Wunschsportart gegeben. Christian Schlienkamp, Jasmin Berenberg, und Daniel Welling airlebten dafür zusammen mit ihrem Piloten in einer einmotorigen Piper einen Rundflug über Grefrath.

 

Mit einer fetten Party und der Flugplatzkapelle Stölln ließ man das gelungene Eventwochenende ausklingen.

 

Die sechs begeisterten Segelflieger kehrten um einige neuen Eindrücke, Erfahrungen und Freunde reicher zum heimischen Flugplatz in Derne zurück und hoffen, nächstes Jahr wieder beim Airlebnis dabei sein zu können.

 

 

Vom 09. bis zum 16. Juni 2016 haben drei Piloten der Luftsportfreunde an der diesjährigen, vom Deutschen Aeroclub organisierten Sommertour teilgenommen. Mit 13 Flugzeugen, darunter fünf Ultraleichtflugzeuge und einem Motorsegler sowie sieben Motorflugzeugen wurden weit über 3000 Km zurückgelegt und eine Woche Abenteuer pur genossen.

 

Nach dem gemeinsamen Treffpunkt in Meschende ging es zum Lufttransportgeschwader der Bundeswehr nach Landsberg am Lech. Von dort wurde nach der Alplenflugeinweisung bei bestem Wetter die Tour durch die atemberaubende Kulisse der Alpen nach Trento in Südtirol und im Anschluss Richtung Gardasee fortgesetzt.

 

Nach einem zweitägigen, wetterbedingten Stopp ging es weiter über Venedig nach Caorle, um aufzutanken, bevor es dann entlang der unglaublich beeindruckende Adria-Küste nach Pula in Kroatien ging. Am nächsten Tag führte die Route weiter durch die Berge Kroatiens vorbei an Zagreb, nach Österreich, vorbei an Wien, weiter nach Ungarn zum Plattensee (dem größten Binnensee Mitteleuropas).  

 

Am Balaton durfte dann natürlich die Fliegerparty am Strand mit Gitarre und Mundharmonika nicht fehlen. Dem Regen entfliehend führte die Strecke weiter nach Norden in den Norden der Tschechei, nach Rana. Hier galt es ein kleines Wetterloch zu finden, entgegen der von Westen annähernden Front über das Erzgebirge nach Eisenach und von dort weiter zurück nach Kamen zu fliegen.

 

Mit dem Flugzeug durch die Welt zu ziehen ist wirklich eines der letzten Abenteuer unserer Zeit. Wo sonst viel in der Fliegerei planbar ist, ist bei einem solchen Tour Geschick, Planungsvermögen, Glück und Durchhaltevermögen sowie Geduld gefragt. Unser 1. Vorsitzender, Lothar Müller beschreibt die Tour als eines der größten Highlights in seinem Fliegerleben. Lothar Müller und Uwe Pollei steuerten unsere D-KAMC sicher durch Europa, Burkhard Pflug hat an der Seite vom Organisator Volker Engelmann teilgenommen.

 

 

  

 

 

Rund 500 Meter über dem Kamener Autobahnkreuz: Wer aus dieser Höhe nach unten blickt, sieht eine andere Welt. In der sind Miniaturautos unterwegs, Häuser erscheinen als kleine Modellbauten, mächtige Industrie-Schornsteine werden zu dünnen Masten. Diese Perspektive zu erleben, ist der besondere Reiz des Segelfliegens. Ihm sind zehn Auszubildende mit Behinderungen, darunter zwei Rollstuhlfahrer, aus dem Berufsbildungswerk (BBW) Volmarstein bei einer Tour zum Segelflugplatz in Kamen erlegen. 

 

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Bestes Frühlingswetter sorgte am 26. März endlich für den ersten Flugtag der Saison 2016. Trotz des Regens am Vortag waren die Platzverhältnisse einigermaßen ausreichend, um mit Segelfliegern, Motorseglern & Co. in die Luft zu kommen. Auch einige Privatflieger nutzten den Tag und sorgten für allerhand Verkehr auf unserem Flugplatz. Ordentlicher Seitenwind versprach zudem beste Übungsflüge für unsere obligatorischen Überprüfungsstarts zu Saisonbeginn.

 

 


 

Am 03. Oktober ging es an unserem Flugplatz wirklich hoch(!) hinaus. Im zweiten Anlauf schaffte es das Team um den Königsborner Hobbyfotografen Roland Störmer den großen Wetterballon im Himmel aufsteigen zu lassen, um aus 30km Höhe Aufnahmen und diverse Messungen zu machen.


Bereits zum dritten mal startete das Team die mit u.a. drei Film- und zwei Fotokameras ausgerüstete Gondel am Ballon vom Flugplatz Kamen-Heeren aus. Nach dem Aufstieg auf 36.386m Höhe landete die Gondel am Fallschirm unbeschadet im Münsterland, wo sie das Team mittels GPS-Ortung problemlos auffinden konnte.

 

 

 

Über ein Jahr ist es her, da mussten wir unseren alten Motorsegler aufgrund neuer Gewichtsbestimmungen abgeben. Schon lange war jedoch die Motorflug-Schulung Bestandteil unseres Vereins. Und somit haben wir den Entschluss getroffen: Eine Neuinvestition muss her!


Und nun ist er da: Unser brandneuer Motorsegler vom Typ SF 25 C. Der "Falke" verfügt neben dem alten Motorsegler über eine 40kg höhere Zuladung. Hierdurch können wir ab sofort wieder die Schulung im Motorflug-Bereich aufnehmen. Bereits zwei neue Schüler haben direkt nach Eintreffen des Flugzeuges die Ausbildung aufgenommen. Neben der neuen Zuladung verfügt der neue Motorsegler über eine deutlich verbesserte Instrumentierung und geringere Lärmemissionen. Falls auch Sie sich für eine Ausbildung zum Motorflug-Piloten interessieren, melden Sie sich bei uns!

 

 

 

 

Am letzten Samstag war es soweit – unser „neuer“ Bauwagen erblickte nach einer Komplettrenovierung wieder das Sonnenlicht und wurde zurück an die Startstelle zur 27 geschleppt. Viele fleißige Hände haben ihn in den letzten Monaten wieder zum Leben erweckt. Er besitzt jetzt eine unverwüstliche Stahlblechaußenhaut, große neue Fenster und - eine Solaranlage, die mehrere große Batterien im Wagen lädt. Zukünftig kann dort (mittels Konverter) auch 220V Wechselstrom abgegriffen werden – zum Handy laden – oder ähnlichem. Danke an alle die mitgemacht haben.

 

 

Das jährliche Sommerlager der Luftsportfreunde fand 2015 auf dieses Jahr auf dem Flugplatz Übersberg bei Reutlingen statt.

 

Das Wetter hatte hier einiges zu bieten: Temperaturen von 4 bis 37 Grad, Superthermik aber auch Thermik zum Abgewöhnen, Wind bis 60 km/h aber auch Gewitter. Für die meisten war bereits die Anreise auf den Berg ein kleines Abenteuer. 8km bergauf, teils in Kehren mit grandiosen Ausblick auf die Stadt Reutlingen und deren Umfeld. Der erste Eindruck auf dem Übersberg ist bestimmt durch die schöne Berglandschaft sowie die Ausmaße des Platzes, dessen Ende man erst sehen kann, wenn man Mitten auf dem Platz steht.

 

Das Super-Vereinsheim ist schon eine Klasse für sich. Erst ca. 10 Jahre alt bietet es alles, was man braucht, um unsere knapp 50 Teilnehmer optimal zu versorgen. Eine große Terrasse lud zu ausgiebigen Grillpartys ein. Besonders in der ersten und in der letzten Woche kam der Pool unserer Jugendgruppe zum Tragen. Das Beste für uns war aber natürlich das Segelfliegen auf der Schwäbischen Alb. Nach dem Start blickt man auf eine tolle Landschaft mit tiefen Schluchten, vielen Wäldern und hohen Bergen. Das hat viele Flugschüler und einige Piloten am Anfang doch etwas stärker beeindruckt, am Ende haben sich aber alle daran gewöhnt und genossen das gute Wetter, das gute Essen und die tolle Kameradschaft.

 

Neben uns waren natürlich noch die einheimischen Flieger am Platz. Am Wochenende sah es aus wie auf einem Wettbewerb – natürlich auch, weil wir super Streckenwetter hatten. Probleme machten die vielen Flugzeuge dabei aber nicht, da der Flugplatz über zwei Winden verfügt und alles sehr strukturiert und geordnet abläuft – außerdem verstehen wir uns mit den Leuten recht gut. Auch in der Ausbildung sind wir deutlich weitergekommen. So konnten wir 50 km Flüge absolvieren. Einmalig ist wohl, das an einem Tag zwei Flugschüler die Strecke mit dem gleichen Flugzeug geflogen sind. Das war möglich, weil wir die beiden jeweils auf eine Ziel-Rückkehrstrecke geschickt haben. Für uns war das ein super Urlaub und eine tolle Flugerfahrung. Aber wir arbeiten bereits am Fluglager 2016. Wo es hingeht ist noch ein Geheimnis.

 

 

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